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DVG Landesverband BW

Hundesport in Baden-Württemberg

Als kompetenter Ansprechpartner für alle Hundehalter verstehen sich die Mitgliedsvereine des DVG in Baden-Württemberg. Der » DVG (Deutscher Verband der Gebrauchshundesportvereine e.V.) ist der größte, bundesweit vertretene Hundesportverband.

Der Alte ist der Neue: Yannick Kayser wurde zum zweiten Mal mit „Punk“ DVG-Bundessieger

Die IPO-Hundesportler aus Baden-Württemberg waren wieder auf erfolgreicher Tour: Yannick Kayser, Maria Neutz, Katja Kober und Rolf Haberbusch sind bei der Bundessiegerprüfung des Deutschen Verbands der Gebrauchshundsportvereine (DVG) in Brietlingen (Landesverband Hamburg) gestartet. Die beiden Mannschaftsführer Klaus-Dieter Künzel und Andrea Manthey haben die Hundesportteams als Mannschaftsführer betreut. Dieter Jäkel war als Leistungsrichter in der Unterordnung eingeteilt.

Es sollte ein spannender Wettkampf werden, denn gerade die Friesenheimer Teams sind seit 2009 auf nationaler und internationaler Ebene ununterbrochen sehr erfolgreich und belegen immer wieder die Siegerpodeste. Yannick Kayser war bereits 2009 mit seiner Malinoishündin „Indy vom Further Moor“ DVG-Bundessieger und dhv-Deutscher Meister. Im vergangenen Jahr hat er sich dann erneut den DVG-Bundessiegertitel mit seinem Malinoisrüden „Punk vom Further Moor“ geholt. Jetzt hieß es, diesen Titel in Brietlingen bei Lüneburg zu verteidigen. Heftige Regen- und Hagelschauer mit kaltem Wind waren erschwerte Bedingungen für die Teilnehmer.

Nach der Auslosung am Freitagabend stand fest: Yannick Kayser und Katja Kober werden am Samstag in den Abteilungen B (Unterordnung) und C (Schutzdienst) führen und am Sonntag in der Abteilung A (Fährte). Maria Neutz und Rolf Haberbusch genau umgekehrt: Samstag in A und Sonntag in B und C. Katja Kober und ihre „Ashanti von den goldenen Wölfen“ erreichten in der Unterordnung 89 Punkte und im Schutzdienst ein sehr gutes Ergebnis mit 93 Punkten und führten eine Zeitlang das Teilnehmerfeld an. Jedoch überholte Jesse Mayer (Landesverband Nord-Rheinland) mit 94 Punkten jeweils in B und C das Friesenheimer Team. Yannick Kayser und sein „Punk“ zeigten anfangs wie erwartet eine vorzügliche Unterordnung – bis zur Hürde: dort verschätze sich der Rüde beim Sprung und warf die Hürde um, was wertvolle Punkte kostete. Es blieben 89 Punkte für diese Abteilung. Trotz einem beeindruckenden und vorzüglichen Schutzdienst mit 96 Punkten schafften die beiden es nicht, das führende Team Jesse Mayer nach dem ersten Wettkampftag zu schlagen. Die Hündin „Nike vom Drachenherz“ von Maria Neutz ließ sich trotz einem heftigen Hagelschauer nicht von ihrer Sucharbeit ablenken und wurde dafür mit 95 Punkten belohnt. Rolf Haberbusch und sein „Tairen vom Further Moor“ kamen mit 94 Punkten aus dem Fährtengelände zurück. Am Samstagabend lagen die Baden-Württemberger Teams unter den vordersten Plätzen. Bereits um 6 Uhr morgens war am Sonntag für Yannick Kayser die Abfahrt ins Fährtengelände. „Punk“ zeigte eine vorzügliche Nasenarbeit mit 98 Punkten. Mit 282 Punkten übernahm Yannick Kayser die Führung, aber es folgten noch einige ernst zu nehmende Konkurrenten. Kann er die Führung bis zum Schluss halten und seinen Titel verteidigen? Es blieb weiter spannend. Aber er hat es zum zweiten Mal in Folge geschafft: es konnte ihn keiner mehr schlagen und das Friesenheimer Team Yannick Kayser mit „Punk“ haben ihren Titel verteidigt und wurden wieder DVG-Bundessieger. Damit haben sich die Beiden für die VDH-Deutsche Meisterschaft Ende Juli in Gelsenkirchen qualifiziert.

Auch „Ashanti“ folgte der Fährtenspur konzentriert und intensiv. Leider hatte sie einen Gegenstand überlaufen, so verblieben in Abteilung A noch 92 Punkte und für das Team Kober/Ashanti ein Gesamtergebnis mit 274 Punkten und Platz 11. Zeitgleich führte Maria Neutz im Stadion in Unterordnung und Schutzdienst: sie erreichte zweimal die Wertnote „Sehr gut“ (B: 92 Punkte, C: 93 Punkte) und das Gesamtergebnis von 280 Punkte reichte für Platz sechs. Rolf Haberbusch und „Tairen“ kamen mit insgesamt 258 Punkte auf Platz 26.