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DVG Landesverband BW

Hundesport in Baden-Württemberg

Als kompetenter Ansprechpartner für alle Hundehalter verstehen sich die Mitgliedsvereine des DVG in Baden-Württemberg. Der » DVG (Deutscher Verband der Gebrauchshundesportvereine e.V.) ist der größte, bundesweit vertretene Hundesportverband.

Rettungshundesport

Rettungshundesport

Der Rettungshund im DVG-LV BW      

Öfter mal was Neues, seit geraumer Zeit wird im DVG der Rettungshundesport angeboten. Dies ist ein toller Schritt unseres Verbandes.

An dieser Stelle möchte ich zuerst mich und meine Ambitionen als komm. Obmann für den Rettungshundesport vorstellen und im Weiteren die Rettungshundesportausbildung und die Standards, nach welchen Sie ausgebildet werden.

Mein Name ist Joachim Koschu, ich bin Vater von 2 Töchtern und führe zwei Hunde, Basko: DSH-Mix 7 Jahre alt mehrfach geprüft nach GempPo, Vize- Württembergischer Meister in Fläche – A IPO-R 2011, geprüft in Fläche – B, Fieby du Camy de Catheric, Malinois, 2 Jahre: steht in Ausbildung für den Rettungshundesport und Einsatzhund. Aktiver Rettungshundeführer bin ich seit knapp 8 Jahren immer als Einsatzrettungshundeführer, seit ca. 1,5 Jahren auch im Rettungshundesport. Erreichbar bin ich für Fragen und Anregungen unter j.koschu@htg-filder , telefonisch unter 015221873252.

Ich habe es mir zur Aufgabe gemacht, im DVG-LV BW den RHS zu forcieren und mit meinem Wissen und Kontakten zu unterstützen und zu bereichern. Ebenso setzte ich mich für die Gedanken und die Standards der IRO, der Internationalen Rettungshunde Organisation ein, interessante Informationen hierzu findet man unter www.iro-dogs.org . Zum ersten ist jeder Hund für eine Form des Rettungshundesports geeignet, egal ob Rasse oder Mischling, egal ob groß oder klein, es muss nur die passende Sparte gewählt werden. Die Rettungshundeausbildung im DVG soll nach den gültigen Standards der IPO-R 2012 von FCI/ IRO stattfinden. In diesen Standards findet man weltweit gültige und erreichbare Ziele für: Rettungshunde-Eignungstest in den verschiedenen Sparten: Dieser Test zeigt dem Hundeführer, ob sein Hund für die geplante Sparte oder für welche er geeignet ist, und gibt ihm darüber eine neutrale Einschätzung.

  • Fährtensuche A/B ist vom ersten Grundsatz her das Suchen des Hundes nach Bodenverletzungen über bestimmte Distanzen und nach bestimmten Liegezeiten. Die Suche wird meist an der Leine durchgeführt. Die Rettungshundefährtenarbeit unterscheidet sich nicht sonderlich von der Fährtenarbeit im IPO/VPG, der wohl größte liegt darin, dass am Ende der RH-F eine Person ( der Fährtenleger) aufgefunden und angezeigt wird.
  • Flächensuche A/B gehört in den Bereich der Stöbersuche. Hier lernt der Hund frei stöbernd Personen in einer bestimmten Fläche, meist Waldgelände mit dichtem Unterbewuchs, zu finden und seinem Hundeführer anzuzeigen. Hierzu gibt es verschiedene Möglichkeiten wie Verbellen, Bringseln, Freiverweisen.
  • Trümmersuche A/B ist auch eine Nasenarbeit, die in den Bereich der Stöbersuche gehört. Hier wird dem Hund gezeigt, Personen, die z.B. nach einem Erdbeben verschüttet sind, zu finden und anzuzeigen, hier wird meist die Anzeigeart des Verbellens gewählt. Diese Art fordert dem Hund ein hohes Maß an Kletterfreude und Beweglichkeit ab. Ebenso benötigt der Hund eine gute Portion Mut und Selbstvertrauen.
  • Lawinensuche ist wohl die bekannteste, kommt aber in unseren Breitengraden eher nicht zum Tragen, allenfalls haben wir es mal mit einer Dachlawine zum tun. Aber auch dieser Bereich ist durchaus interessant als z.B.: Lawinenkurs, um seinen Hund in der Nasenarbeit und auch konditionell zu fördern und fordern.
  • Wasserrettung ist eine Hundearbeit für sehr Wasser -und schwimmfreudige Hunde, die auch die notwendige Kondition und Kraft besitzen, einen Menschen z.B. auf einem Surfbrett oder in einem Boot an das rettende Ufer zu bringen.

 

Für die gesamten oben angeführten Bereiche der Nasenarbeit ist es natürlich unerlässlich, einen führigen und gelenkigen Hund zu haben. Der Faktor Sozialisation mit gattungsgleichen und dem Menschen ist die oberste Prämisse. Deshalb hat die IPO-R auch für die Unterordnung und Gewandtheit eine Vorgabe auf sehr hohem Niveau, dies ist mit Sicherheit dem in der IPO/VPG 2-3 gleichzusetzen. In der Gewandtheit lernt der Hund Trittsicherheit auf verschiedensten Untergründen, in verschiedenen Höhen, oder lernt sich an bestimmte Punkte in Entfernung lenken und leiten zu lassen.

Dem aufmerksamen Leser dürfte eins nicht entgangen sein, nämlich egal für welche Sparte des Rettungshundesports er sich entscheidet, hat er auf jeden Fall einen vierbeinigen Weggefährten, der in seiner vollen Bandbreite ausgebildet und ausgelastet ist, also ein „Hunde- rund- um- Paket“. Sollte es Hundeführer in den Vereinen oder die Vereine selbst geben, die Interesse haben in dieser Sparte mitzumachen oder sie gar in das Tagesgeschäft des Vereins zu integrieren, so stehe ich jederzeit zur Verfügung und bitte Euch einfach um Kontaktaufnahme, dann können wir gemeinsam was neues Spannendes auf die Beine stellen.

Jetzt noch eine ganz wichtige Information für alle Interessierten . Die HTG- Filder e.V.in Kooperation mit der SAR-Germany e.V. und DVG-LV BW richtet in der Zeit vom 02.05.2013-05.05.2013 im Landkreis Esslingen die 8. VDH – Deutsche Rettungshundemeisterschaft aus.

Ich finde für uns als Neulinge auf diesem Sektor ist das doch ein Ritterschlag, und bin überzeugt davon, dass wir uns von unserer besten Seite präsentieren werden.

Zum Schluss habe ich noch ein paar Fotos aus dem Training bei der HTG-Filder e.V.

Die HTG hat eine RHS Gruppe bereits seit September 2011 und ist mit viel Engagement und auch schon den ersten großen Fortschritten dabei.

 

 

Mit hundesportkameradschaftlichen Grüßen ,

Joachim Koschu

Komm. Obmann RHS