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DVG Landesverband BW

Hundesport in Baden-Württemberg

Als kompetenter Ansprechpartner für alle Hundehalter verstehen sich die Mitgliedsvereine des DVG in Baden-Württemberg. Der » DVG (Deutscher Verband der Gebrauchshundesportvereine e.V.) ist der größte, bundesweit vertretene Hundesportverband.

Rettungshundesport

Vorstellung - Hallo, ich bin der Neue!

Hallo, ich bin der Neue!

Mein Name ist Thomas Henn. Ich betrieb seit 2005 Hundesport im SV, mit meinem Magyar Vizsla Alfred, der, nach dem er sich nicht für den Schutzhundesport eignete, als Agilitysportler bis zur A2 aufstieg.

Um eine altersgerechte Beschäftigung für meinen Hund auszuüben, begann ich 2012 mit Rettungshundesport zunächst mit Fährtensuche, wechselte aber bald, nach der ersten bestandenen Prüfung in die Flächensuche. Hier nahmen wir an Prüfungen bis zur RH 2 A Fl teil. Parallel machte ich meine Trainerlizenzen in den Bereichen Basis, GHS, Agility und RH, sowie die Erlaubnis nach § 11, TSchG. Ich war Trainer in den Sportarten Basis, Agility und RH.

Die von mir trainierte RH-Gruppe verließ 2015 geschlossen den SV und schloss sich dem Hundeausbildungszentrum WIWA in Ehingen-Kirchen an.

Der Aufbau der neuen RH-Gruppe dort, entwickelt sich gut, mit inzwischen ca. 20 Rettungshundesportlern, davon 8 in der Fährte, 7 in der Fläche und 6 im Mantrailing. Die ersten beiden Mitglieder haben auch schon die RH 1 bestanden und bereiten sich gerade auf ihre RH 2 A vor. Stolz sind wir auf unsere regelmäßigen Workshops mit erfahrenen Hundeführern aus Einsatzstaffeln und Wettkämpfen. Derzeit haben wir 2 RH-Trainer und 1 Trainer-Assistenten.

Mit meinem jungen HS/BB-Mix Friedrich habe ich mich auf das Mantrailing konzentriert und bilde unsere Hunde nach der „The Kocher Method“ aus. Außerdem bin ich noch Mitglied bei Suchhunde Bayern eV, einer privaten Suchhundestaffel und an das „International Bloodhound Training Institute, INBTI“ angeschlossen.

Am 6. Januar 2017 hatte unsere RH-Gruppe ihren zweiten Auftritt beim Dreikönigsreiten im Reitverein Ehingen mit der wohl größten Hundequadrille Deutschlands, mit 14 Hundeführern und 17 Hunden. Einen Eindruck von unserem letztjährigen Auftritt findet Ihr hier: https://youtu.be/QXMYHsKiSmU.

Es ist mein Ziel das Interesse an dieser tollen, abwechslungsreichen Sportart zu wecken und die Begeisterung unserer RH-Sportler weiterzugeben.

Neben der Unterordnung, die übrigens grundsätzlich bei Prüfungen in der Freifolge vorgeführt wird und Gerätearbeit, wie das Gehen über eine Wackelbrücke und eine Leiter, gliedert sich der Rettungshundesport derzeit in die folgenden Sparten:

Fährtensuche, also  das Suchen nach Bodenverletzungen. Die Suche wird meist an der Leine durchgeführt. Die Rettungshundefährtenarbeit unterscheidet sich nicht sonderlich von der Fährtenarbeit im IPO/VPG. Der wohl größte liegt darin, dass am Ende der RH-Fährte eine Person ( der Fährtenleger) aufgefunden und angezeigt wird.

Flächensuche, die Suche nach undifferenziertem menschlichen Geruch, eine Stöbersuche. Hier soll der Hund frei stöbernd Personen in einer bestimmten Fläche finden und seinem Hundeführer anzeigen. Hierzu gibt es verschiedene Möglichkeiten wie Verbellen, Bringseln, Freiverweisen.

Trümmersuche, eine Spezialfom der Flächensuche.  Diese fordert dem Hund ein hohes Maß an Kletterfreude und Beweglichkeit ab. Ebenso benötigt der Hund eine gute Portion Mut und Selbstvertrauen.

Lawinensuche, eine weitere Spezialform der Flächensuche

Wasserrettung, eine Sonderform der Flächensuche, bei der der Hund Personen aus Notsituationen im Wasser retten soll.  Eine Aufgabe für sehr Wasser -und schwimmfreudige Hunde, die auch die notwendige Kondition und Kraft besitzen.

Noch nicht in die weltweit gültige Prüfungsordnung der IRO aufgenommen ist der Bereich des Mantrailing, eine Form der Personensuche bei der der Hund die Spur eines bestimmten Menschen anhand dessen Individualgeruchs verfolgt.

Ihr seht also, dass dieser Sport unglaublich abwechslungsreich und vielseitig ist. Außerdem, gibt es die Möglichkeit, nach Erlangen der höchsten Prüfungsstufe sich als Hundeführer weiterzubilden und dann die Einsatztauglichkeitsprüfung einer Hilfsorganisation abzulegen.

Ich hoffe, ich habe Euer Interesse an dieser spannenden Sportart geweckt, möchte aber nicht versäumen darauf hinzuweisen, dass wir im DVG Rettungshundesport ausüben, also nicht in Einsätze gehen und dass es gerade im RH-Sport wichtig ist, seinen Hund zu seinen Aufgaben zu motivieren. Zwang ist bei diesen Aufgaben völlig fehl am Platz.

Um Euch das Ganze mal anzuschauen seid Ihr bei uns im Hundeausbildungszentrum WIWA in Ehingen-Kirchen jederzeit, nach Anmeldung, herzlich willkommen.

 

Herzliche, hundesportliche Grüße,

 

Thomas